, Fabian Lötscher

2. Mannschaft: Die Suche nach 3 Punkten bei Sonnenschein und holprigen Rasen

Die zweite Mannschaft wird für einen aufopfernden Auftritt beim Tabellenzweiten Ibach (nach Verlustpunkten Tabellenersten) nicht belohnt.

Gemeinsam mit Spieler-Trainer Gregi reisten nur 14 Spieler in den Nachbarkanton Schwyz. Die Startelf wies einen tiefen Altersdurchschnitt, wodurch die Ersatzbank dafür mit ordentlich Reife glänzte. Die Defensive bildeten Andi, Jonas, Fabian Arnet und Claudio gemeinsam mit Torhüter Marco. Im Mittelfeld sollten die zweikampfstarken Moritz und Severino den Ibächlern so viel Spielfluss wie möglich nehmen. Auf den Flügel wurde Philip Schmidli und Giova nominiert. Für die Tore sollen heute der schnelle Philipp Blaser mit dem ballgewandten Alain sorgen.

Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Megger. Bereits in der zweiten Minute wurde eine Flanke von Alain sehr gefährlich und klatschte an die Latte. Beide Teams begannen von Beginn sehr engagiert. Nach einer Viertelstunde konnte Philipp Blaser, nach einer schön herausgespielten Stafette über Alain, den Torhüter umspielen. Leider klärte ein Verteidiger den Ball vor der Linie. Die darauffolgende Ecke brachte nichts ein obwohl die Spieler im 16er für einigen Wirbel sorgten. Das Zwöi spielte in dieser Phase ordentlich mit, hatte sogar mehr Spielanteile. Da fasste sich Severino ein Herz und verfehlte das Tor mit einer bekannten «Spetzguuuge» nur knapp.

Wie so oft in dieser Saison wurden in starken Spielphasen das Zwöi bestraft. Die zweite gefährliche Chance verwertete Ibach eiskalt. Den ersten Schuss vom anstürmenden Stürmer konnte Marco noch gekonnt zur Seite abwehren. Der Stürmer wurde beim Nachschuss aus sehr spitzem Winkel nicht gestört und schob ein. Die Verteidigung von Meggen sah bei diesem Tor nicht optimal aus, was Gregi kurz später zu einem Wechsel veranlasste. Luki ersetze Claudio, Giova rückte in die Verteidigung und Luki übernahm seine Position. Das Spiel verlor dadurch nicht an Spannung und es gab Halb-Chancen auf beiden Seiten. In der 36. Minute spielt Jonas einen Pass in die Tiefe. Luki zündete den Turbo, überlief seinen Gegenspieler ohne Probleme und legt den Ball pfannenfertig für Philipp Blaser auf, welcher eiskalt einschob. Der Jubel über den verdienten Ausgleich war gross. Ibach reagierte mit weiten Bällen, da das Zwöi den Gegner bereits früh attackierte. In der 42. Minute flog ein solch erwähnter langer Ball Richtung 16er von Meggen. Die linke Abwehrkette blieb erstarrt. Der Stürmer zog alleine auf Marco los und versenkte zum 2:1 für das Heimteam. Dieses Gegentor war so kurz vor dem Pausentee sehr unnötig. Deshalb versuchten die Megger nochmals ihr Glück in der Offensive und kamen kurz vor dem Pausenpfiff zu einem Freistoss. Der eminent präsente Philipp Blaser haut den Ball in den Winkel, wodurch Giova bereits den Torschrei über die Lippen zischte… Leider konnte der mit einer sehr starken Parade den Ball noch aus dem Winkel fischen.

In der zweiten Halbzeit ersetze Hamza den verletzen Severino und Fabian L. in der Verteidigung Andi. Das Zwöi machte mit demselben Engagement weiter wie vor der Pause, trotz dem ernüchternden Resultat. Die Zweikämpfe wurden fortan beidseitig rauer geführt. Ibach wusste um die Bedeutung dieses Spiels, wollen Sie am Ende der Saison um den Aufstieg mitspielen. In der 54. Minute kassierte Ibach’s Nr. 9 die erste gelbe Karte der laufenden Saison, welche im in der Regelkunde guttun wird. Meggen versuchte in der zweiten Hälfte mehr mit langen Bällen zu operieren, da beim Spielaufbau zu wenig Anspielstationen vorhanden waren. Trotzdem wurde der Spielaufbau aus dem eigenen 16er zelebriert. Nach einer Spielverlagerung von der linken auf die rechte Abwehrseite bekam Giova den Ball zugespielt. Eigentlich wäre genügend Zeit gewesen, den Ball zu kontrollieren und weiterzuleiten. Unglücklicherweise geriet der Rückspass auf Torhüter Marco zu kurz. Der Stürmer von Ibach bedankte sich und schob zum 3:1 ein.

Ein erneuter Nackenschlag für die Moral vom Zwöi. Ibach drückte und vergab ein zwei Chancen. Entweder scheiterten die Schwyzer am eigenen Unvermögen oder an Marco. Meggen schüttelte sich und nach einem Eckball setze Moritz den Ball an den Pfosten. Für seine läuferische und kämpferische Leistung hätte er sich das Tor verdient! Die Abwehr von Ibach war nicht immer Sattelfest. So gelang es Luki in der 75. Minute alleine auf den gegnerischen Torhüter loszuziehen und den Ball unten links zum 3:2 einzuschieben. Die Spannung war zurück. In der Schlussviertelstunde eröffneten sich für Ibach Konterchancen. Mit einem gutplatzierten Schuss traf der Ibächler sowohl Latte wie Pfosten. Das Zwöi versuchte in den letzten Minuten alle Kräfte zu mobilisieren, kam leider nicht mehr zu zwingenden Chancen und verlor das Spiel in Ibach auf dem holprigen Rasen mit 3:2.

Mit etwas mehr Wettkampfglück und mehr Entschlossenheit/Konzentration in den entscheidenden Situationen wäre heute ein oder sogar drei Punkte möglich gewesen. Im letzten Heimspiel gegen Hünenberg gilt es zu Hause mit einem Vollerfolg die Vorrunde abzuschliessen und im Anschluss gemeinsam die dritte Halbzeit zu feiern.