, Erich Lipp

Sen Ü-40: Überlegen gespielt, aber Unaufmerksamkeiten zu Beginn verhinderten den Punktezuwachs

Meggen startete desaströs in das Spiel. Zuerst ahndete der unsichere Schiedsrichter ein klares Offside nicht, 1:0. Danach schlief die ganze Defensive, 2:0. In beiden Situationen konnte ein Adligenswiler alleine auf das Megger Gehäuse laufen. Das Resultat von 2:0, was auch das Endergebnis darstellen sollte, war schon nach 10 Minuten Tatsache. Dieser Beginn kam Adligenswil entgegen. Sie verteidigten nun mit Mann und Maus und liessen fast nichts mehr anbrennen. Ihre defensive Stärke kam nun noch mehr zur Geltung. Geschickt liessen sie sich in die eigene Platzhälfte zurückziehen und machten die Räume eng.

Entgegen den letzten Begegnungen gegen unseren Nachbarn konnte sich unser Gegner durch einige letztjährige Sen-Ü-30 Spieler verstärken, so dass die leichten Spiele gegen sie sehr wahrscheinlich Vergangenheit sein werden. Trotzdem gab es noch einige was wenn zu notieren? Was wenn Alessandro seine Chance nach einer Viertelstunde, als er alleine aufs Tor laufen konnte, genutzt hätte. Was wenn die unzähligen Freistösse nach harten Attacken des Kontrahenten den Weg ins Tor gefunden hätten. Was wenn Erich nicht den berühmten Haken zu viel ausgepackt hätte und sofort aufs Tor geschossen hätte. Es ist müssig über was wenn zu diskutieren. Obwohl die Megger munter kombinierten und nach dem frühen Rückstand nichts mehr anbrennen liessen, konnten in der zweiten Halbzeit fast keine nennenswerten Offensivaktionen mehr registriert werden.

Die Weisheit im Fussball bewahrheitete sich einmal mehr. Wer zu Beginn schläft und den defensiv starken Gegner schon nach wenigen Minuten derart zum Toreschiessen einlädt, muss sich nicht wundern, wenn er trotz klarer Überlegenheit keine Tore schiessen kann und darum mit Null Punkten die Heimreise antreten muss.