, Felber Philipp

Sen 50+ SV Weggis/Meggen: Die glorreichen Acht.

Mit nur einem Ersatzspieler mussten die Sen50+ SV Weggis/Meggen zum zweiten Turnier in Kriens antreten. Im ersten Spiel wartete der Gastgeber auf. Mit einer 3-2-1 Taktik versuchte Weggis/Meggen Punkte zu holen. Aber es kam anders: Da es kein Abseits bei den Sen50+ mehr gibt, stellte Kriens jeweils einen Spieler hinter die Verteidigung. Die Hintermannschaft von Weggis/Meggen war total überfordert. Zudem zappelte jeder Schuss im Netz, Furi im Goal konnte keine Parade zeigen. Nach 20 Minuten hiess das brutale Schlussresultat 0:5.

Einige Spieler hatten bereits ein Deja-vu und erinnerten sich an das Debakel vom ersten Turnier in Baar. Wird das Team auch die folgenden Partien hoch verlieren?

Der nächste Gegner hiess LSC und war bestückt mit starken, bestens bekannten Spielern. Doch Weggis/Meggen spielte cleverer und verteidigte einige Minuten das 0:0. Doch schon bald fiel das 0:1 und 0:2. Nach dem ersten Spiel dennoch eine gewaltige Steigerung.

Im dritten Match kam es zum Duell gegen SC Buochs. Zoran stabilisierte die Abwehr. SC Buochs griff mit allen Mitteln an, aber die Stürmer bissen sich an der Weggiser/Megger Defensive die Zähne aus. Dagegen spielte Weggis/Meggen einfachen Konterfussball. Das 1:0 fiel nachdem der Ball von Furi über 4 Stationen vor dem gegnerischen Goal war, wo Yücel nur noch einzuschieben brauchte. Martin und noch einmal Yücel erhöhten auf 3:0. Unglaublich! Wenige Minuten vor Schluss erzielte Buochs den Anschlusstreffer. Plötzlich kam Nervosität auf. Buochs gelang nach einem Flipper-Kopfball vor Furi den Anschlusstreffer zum 2:3. Zum Glück pfiff der Schiedsrichter nur wenige Sekunden danach ab. Weggis/Meggen jubelte, die ersten drei Punkte waren eingespielt.

Zuletzt musste Weggis/Meggen gegen Grosswangen/Ettiswil/Zell antreten. Nach 60 Minuten Spielzeit waren die Kraftreserven nahezu aufgebraucht. Dennoch spielte das Team diszipliniert und liess dem Gegner keine grossen Torchancen zu. Und wenn es brenzlig wurde, war Furi zur Stelle. Grosswangen/Ettiswil/Zell verzweifelt fast, die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen. Doch die Rechnung ging nicht auf: Mit heldenhaftem Einsatz verteidigten die glorreichen Acht das 0:0.

Fazit: Weggis/Meggen zeigte grosse Moral und eine riesige Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Turnier. Mit den 4 Punkten von Kriens machte das Team ganze 5 Ränge in der Tabelle gut.