, Peter Nobs

Sen40+ tauchen in Küssnacht

Sen40+ FC Küssnacht – FC Meggen/Weggis 6:1 (4:0)

Schon vor dem Match wurde das Selbstbewusstsein der Mannschaft auf eine harte Probe gestellt – nicht nur wurde man von einem Föteli einiger Wein- und Esslieber aus dem Piemont demotiviert (siehe oben), nein es kam noch schlimmer! Da sowohl der Präsident wie auch der Dressverantwortliche nicht wussten, dass auf dem IFV Aufgebot jeweils die Dressfarbedes Gegners steht (und Küssnacht spielt immer in Rot…) sahen wir uns einer 3:0 Forfaitniederlage gegenüber. Um dies zu verhindern, mussten wir in modisch untauglichen – mit orangen Neonstreifen versehenen – Dresses des FC Küssnacht spielen. Als ob das andere nicht schon genug schlimm gewesen wäre, aber dann noch so etwas… das ist, wie wenn Bernhard Russi mit den Rollschuhen über das Lauberhorn gefahren wäre.

Das Spiel selber war eine knappe Angelegenheit. Beim ersten Gegentor kam Yves knapp nicht an den Ball, beim zweiten Tor gelang es knapp nicht, nach einem Corner den gegnerischen Stürmer an der Ballannahme zu hindern, dann kam Marco knapp einen Schritt zu spät und auch beim vierten Tor sah René (nach langer Verletzungspause zurück) knapp nicht gut aus. Ah, ja – fast vergessen: und wir konnten etwa 3 x knapp nicht von katastrophalen Verteidigungsfehlern der Küssnachter profitieren. So ging es dann in die Pause.

Dort fanden die Worte von Yves (er hat gar nicht viel gesagt) die Zuhörer und jeder wollte es nochmals voll motiviert wissen. Nach knapp einer Minute stand es dann 5:0 und knapp darauf 6:0. Nun war aber genug Heu unten und die Megger gaben nochmals alles. Alessandro erzielte den Anschlusstreffer und kurz darauf kam Werni knapp nicht an den Ball und Jens scheiterte mit einem Schlenzer in die obere Ecke, den der stark reagierenden Keeper knapp abwehren konnte. Nach knapp 70 Minuten war es dann fertig.

Und schön wars trotzdem. Schön war, dass die Megger sich nie aufgaben. Schön, dass sie bis zuletzt ans Toreschiessen glaubten und schön, dass sie alles versuchten um wenigstens die 2. Halbzeit ausgeglichen zu halten. Und schön, dass man trotz den wellenartigen Angriffen der Küssnachter versuchte, über die Verteidigung einen Aufbau zu starten. Schön, dass sich das Mittelfeld mit einer läuferischen Willensleistung nicht unterkriegen liess und schön, dass der Sturm doch noch ein Tor erzielte. Und übrigens, die 3. Halbzeit haben wir dann gewonnen. Am nächsten Mittwoch machen wir’s dann besser.